vermoegensauseinandersetzungen
Vermögensauseinandersetzung

Vermögensauseinandersetzung ist der Oberbegriff für die Auseinandersetzung von geldwerten Gütern, von nichtverheirateten und verheirateten Paaren, Erbengemeinschaften und Gesellschaften.

In allen Rechtsbereichen, Familienrecht, Erbrecht und Gesellschaftsrecht sind sie die zentralen Streitpunkte, bei Auseinandersetzungen, die oft auch persönlichen Hintergrund haben.

Die wichtigste Voraussetzung für eine Trennung von Paaren, ob verheiratet oder nicht, dürfte eine vernünftige Vermögenauseinandersetzung sein, damit Rechtstreitigkeiten vermieden werden können. Für Ehepaare, die sich trennen, ist eine Vermögensauseinandersetzung ohne Rechtsstreit gegebenenfalls mit dem Entwurf eines Ehevertrages die naheliegendste und beste Möglichkeit sein.

Hintergrund ist, dass bei rechtlichen Streitigkeiten deutlich weniger Gestaltungsmöglichkeiten bestehen als bei außergerichtlichen Regelungen. So kann im klassischen Rechtsstreit im Zuge des Scheidungsverfahrens über den Zugewinnausgleich nur die Zahlung einer Geldsumme als Ergebnis herauskommen.

Sofern Immobilien oder andere Wertgegenstände vorhanden sind, führt dies üblicherweise zur Zerschlagung von Vermögen und ist daher keine echte Problemlösung, sondern allenfalls die zweitbeste oder drittbeste Lösung. Vor diesem Hintergrund sollte in einem frühen Stadium der Trennung, insbesondere von Eheleuten die Vermögensauseinandersetzung besprochen und angestrebt werden, damit vor Gericht tatsächlich nur eine Ehescheidung landet. Gleiche gilt auch für die anderen Vermögensauseinandersetzungen.
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